Samstag, 17. April 2010
Dichtheitsprüfung für den Kanal nicht vergesssen
So, die Erdarbeiten sind beendet. Schmutzwasserkanal und Regenwasserleitungen sind verlegt und unsere Terrasse geschottert. Auch unser 4000 Literne Regenwasserzisterne wurde installiert. Wir hatten uns für eine Zisterne der Firma REWA entschieden, die bereits bei Lieferung über einen eingebauten Filter, eine Rückstausicherung und einen Syphon verfügt. Aber auch der letzte Tag der Erdarbeiten verging nicht ohne Aufregung. Der Erdbauer hatte für seinen Kanalanteil (ca.3m vom Revisionschacht bis zum Rohr aus der Bodenplatte) eine Dichtheitsprüfung bestellt, die auch pünktlich durchgeführt wurde. Diese Dichtheitsprüfung ist in Bonn Pflicht und muß bis spätestens 2015 den Behörden vorgelegt werden. Laut Prüfer gibt es ohne diesen Test auch keine Rohbauabnahme durch die Stadt. Bereits im Planungsgespräch hatten wir unseren Architekten darauf hingewiesen, der dies auch ins Protokoll aufgenommen hatte. Nur leider ist dies bei FingerHaus untergegangen. Also schnell bei unserer Kundenbetreuerin angerufen, die erst mal nicht zu sprechen war und uns zurückrufen sollte. Als nach 15min immer noch kein Rückruf kam, noch einmal angerufen. Ja, sie würde mal den Bauleiter für die Bodenplatte anrufen, ob die Leitungen unter der Bodenplatte auch überprüft wurden. Dann der Anruf vom Bauleiter mit dem Ergebnis, dass die Kanalprüfer die gerade wegfahren wollten noch einmal ihre Sachen auspackten und den Test auch für die Kanalleitungen unter der Bodenplatte durchgeführt haben. Das Ergebnis war bei beiden Tests: Der Kanal ist dicht. Diese gute Nachricht habe ich dem Bauleiter der Bodenplatte mitgeteilt und werde ihm auch noch das Testergebnis zusenden. Nun ist die spannende Frage, ob FingerHaus die Kosten für diese Prüfung übernimmt. Die Kosten liegen bei ca. 180 Euro.
Samstag, 20. März 2010
Erdwärme
Die wasserrechtliche Genehmigung war von ein paar Tagen eingetroffen und wir haben sie an Viessmann weitergeleitet. Heute kam ein Schreiben von FingerHaus, dass ein zusätzlicher Druck- und Strömungswächter notwendig ist und die Bohrung wegen der zu erwartenden Bodenklasse mit einem anderen Bohrverfahren (Hammerbohr-Verfahren) durchgeführt werden muss.
Einen Bohrtermin haben wir noch nicht bekommen. Laut FingerHaus sollte dieser aber zwischen Bodenplatte und Hausmontage liegen. Wegen des Winters kann es aber auch später werden, da einige Bohrungen nachgeholt werden müssen.
Wir dürfen gespannt sein wie es weiter geht...
Einen Bohrtermin haben wir noch nicht bekommen. Laut FingerHaus sollte dieser aber zwischen Bodenplatte und Hausmontage liegen. Wegen des Winters kann es aber auch später werden, da einige Bohrungen nachgeholt werden müssen.
Wir dürfen gespannt sein wie es weiter geht...
Freitag, 19. März 2010
Abdichtung Bodenplatte / Hauswand
Hier ein etwas längerer Bericht, da uns diese Thematik doch nun schon eine Weile beschäftigt. Vorab: Im Rahmen des Planungsgesprächs wurde nicht über die Freiflächengestaltung gesprochen. Vielmehr war im Protokoll ein Kreuz, dass die entsprechenden Unterlagen nicht übergeben wurden. Im Rahmen der Bauantragsstellung wurde uns der Freiflächenplan gegeben und wir haben dort unsere Wünsche eingetragen: Terrasse im Süden und Norden und an der Westseite des Hauses. Die Terrasse soll dabei möglichst nah am Haus angerenzen. Die Pflasterung des Hauseingangs und der Garagenauffahrt soll bis ans Haus angrenzen.
In den Bauantragsunterlagen wurde dies für uns scheinbar umgesetzt und eingezeichnet. Hier empfiehlt sich genaues hinsehen, was wir leider nicht getan hatten. Rund ums Haus wurde ein Kiesbett von 40cm breite eingeplant. Die Pflasterung und die Terrasse hatte entsprechend immer diesen Mindestabstand zum Haus. Eine aktive Mitteilung von FingerHaus, dass solch ein Kiesstreifen nötig ist (warum kommt später) wurde gegenüber uns nicht geäußert.
Im Rahmen der Bemusterung wurde leider auch nicht weiter auf diese Frage eingegangen. Es wurde nur empfohlen sich mal eines der Musterhäuser anzuschauen und auf die Eingänge mit und ohne Stufe zu achten. Das war alles zu diesem Thema in der Bemusterung.
Erst einige Zeit später wurden uns auf Nachfrage zwei Werksnormen (17.07 und 12.07) zugesendet die den Hauseingang und die Terrassenzugänge zeigen. Diese sollten wir unterschreiben und zurücksenden.
Mit den Ausführungsplänen und nach einigen Telefonaten und Emails wurde uns klar, was eigentlich die Bedeutung der Werksnormen ist und das hier aus unserer Sicht der Kunde auch mehr verwirrt als informiert wird.
Also: Möchte man tatsächlich die Terrasse direkt am Haus verlegen und die Pflasterung an das Haus angrenzen lassen muss die Bodenplatte speziell abgedichtet werden (dieses kostet einen saftigen Mehrpreis pro Meter). Wünscht man eine Pflasterung sogar direkt im Bereich der Türen kommt noch mal ein Mehrpreis für spezielle Türen dazu. Wenn man Pech hat und der Abstand der Pflasterung zur Hauswand ist geringer als 15cm muss auch noch die Hauswand speziell abgedichtet werden. Dies alles ergibt sich aus der DIN18-195-Tabelle4.
Ansonsten ist rund ums Haus der Kiesstreifen nötig, damit die Bodenfeuchte das Hauswerk nicht angreift. Entsprechend ist es für die Garantie wichtig, sich an diese Vorgaben zu halten.
Nun wäre es eigentlich einfach dies im Rahmen des Planungsgespräches oder spätestens in der Bemusterung zu besprechen. Dies umso mehr, da die Werksnormen auch nicht einfach für den Laien nachvollziehbar sind. In einigen ist die Bodenplatte mit einer Bitumenbahn an den Seiten abgedichtet (ohne Kiesschicht) auf einer anderen wird auf die DIN-Norm verwiesen dann mal wieder nicht....
Leider wurde unsere Kritik an FingerHaus in diese Richtung abgebügelt: Laut FingerHaus ist die Planung der Außenanlagen nicht Aufgabe von FingerHaus, wir haben die Bauanträge unterschrieben und auch die beiden Werksnormen, damit doch alles bestätigt und können ansonsten alles mit dem Bauleiter klären.
Dies war für uns ein Lehrstück wie man Kunden vergrault und schlechten Service liefert.
In den Bauantragsunterlagen wurde dies für uns scheinbar umgesetzt und eingezeichnet. Hier empfiehlt sich genaues hinsehen, was wir leider nicht getan hatten. Rund ums Haus wurde ein Kiesbett von 40cm breite eingeplant. Die Pflasterung und die Terrasse hatte entsprechend immer diesen Mindestabstand zum Haus. Eine aktive Mitteilung von FingerHaus, dass solch ein Kiesstreifen nötig ist (warum kommt später) wurde gegenüber uns nicht geäußert.
Im Rahmen der Bemusterung wurde leider auch nicht weiter auf diese Frage eingegangen. Es wurde nur empfohlen sich mal eines der Musterhäuser anzuschauen und auf die Eingänge mit und ohne Stufe zu achten. Das war alles zu diesem Thema in der Bemusterung.
Erst einige Zeit später wurden uns auf Nachfrage zwei Werksnormen (17.07 und 12.07) zugesendet die den Hauseingang und die Terrassenzugänge zeigen. Diese sollten wir unterschreiben und zurücksenden.
Mit den Ausführungsplänen und nach einigen Telefonaten und Emails wurde uns klar, was eigentlich die Bedeutung der Werksnormen ist und das hier aus unserer Sicht der Kunde auch mehr verwirrt als informiert wird.
Also: Möchte man tatsächlich die Terrasse direkt am Haus verlegen und die Pflasterung an das Haus angrenzen lassen muss die Bodenplatte speziell abgedichtet werden (dieses kostet einen saftigen Mehrpreis pro Meter). Wünscht man eine Pflasterung sogar direkt im Bereich der Türen kommt noch mal ein Mehrpreis für spezielle Türen dazu. Wenn man Pech hat und der Abstand der Pflasterung zur Hauswand ist geringer als 15cm muss auch noch die Hauswand speziell abgedichtet werden. Dies alles ergibt sich aus der DIN18-195-Tabelle4.
Ansonsten ist rund ums Haus der Kiesstreifen nötig, damit die Bodenfeuchte das Hauswerk nicht angreift. Entsprechend ist es für die Garantie wichtig, sich an diese Vorgaben zu halten.
Nun wäre es eigentlich einfach dies im Rahmen des Planungsgespräches oder spätestens in der Bemusterung zu besprechen. Dies umso mehr, da die Werksnormen auch nicht einfach für den Laien nachvollziehbar sind. In einigen ist die Bodenplatte mit einer Bitumenbahn an den Seiten abgedichtet (ohne Kiesschicht) auf einer anderen wird auf die DIN-Norm verwiesen dann mal wieder nicht....
Leider wurde unsere Kritik an FingerHaus in diese Richtung abgebügelt: Laut FingerHaus ist die Planung der Außenanlagen nicht Aufgabe von FingerHaus, wir haben die Bauanträge unterschrieben und auch die beiden Werksnormen, damit doch alles bestätigt und können ansonsten alles mit dem Bauleiter klären.
Dies war für uns ein Lehrstück wie man Kunden vergrault und schlechten Service liefert.
Montag, 15. Februar 2010
Messelder fürs Parkett
Wir hatten uns vor der Bemusterung bei mehreren Parkettlegern (Meisterbetriebe) erkundigt und uns wurde von allen geraten sogenannte Messfelder vom Estrichbauer markieren zu lassen. Der Parkettleger kann dann an diesen Stellen eine Querschnittsprobe nach der CM-Methode nehmen und es wird verhindert, dass Lüftungs- oder Fußbodenrohrleitungen beschädigt werden.
Wir hatten darauf auch im Rahmen der Bemusterung hingewiesen. Wir ernteten darauf ein süffisantes Lächeln und den Kommentar, sowas sei nicht notwendig, da nur etwas Estrich von der Oberfläche abgekratzt wird.
Nach der Bemusterung haben wir das unserem Parkettleger mitgeteilt, der sich stark über FingerHaus wunderte. Noch merkwürdiger ist, dass auf dem Infozettel von FingerHaus selber auf die CM-Methode verwiesen wird.
Also unser Rat: Die Markierung von Messfeldern in das Bemusterungsprotokoll aufnehmen lassen.
Wir hatten darauf auch im Rahmen der Bemusterung hingewiesen. Wir ernteten darauf ein süffisantes Lächeln und den Kommentar, sowas sei nicht notwendig, da nur etwas Estrich von der Oberfläche abgekratzt wird.
Nach der Bemusterung haben wir das unserem Parkettleger mitgeteilt, der sich stark über FingerHaus wunderte. Noch merkwürdiger ist, dass auf dem Infozettel von FingerHaus selber auf die CM-Methode verwiesen wird.
Also unser Rat: Die Markierung von Messfeldern in das Bemusterungsprotokoll aufnehmen lassen.
von den Werten her ein Passivhaus - Wärmeschutznachweis
Wir hatten relativ rasch nach der Bemusterung unsere statischen Berechnungen, den Wärmeschutznachweis und den Energiepass erhalten. Leider war in der ersten Berechnung ein Fehler, da dort noch eine Solarthermieanlage mit einberechnet war, die wir schon im Dezember rausgenommen hatten (dafür dickere Dämmung der Bodenplatte). Also immer noch einmal durchsehen, ob auch wirklich alles korrekt berücksichtigt wurde.
Unser Haus erreicht sehr gute Werte. So liegt der Endenergiebedarf bei 14,6 kWh/(m2a) und der Primärenergiebedarf bei 38,0 kWh/(m2a). Damit sind wir gegenüber steigenden Energiekosten bestens gerüstet...
Unser Haus erreicht sehr gute Werte. So liegt der Endenergiebedarf bei 14,6 kWh/(m2a) und der Primärenergiebedarf bei 38,0 kWh/(m2a). Damit sind wir gegenüber steigenden Energiekosten bestens gerüstet...
Sole/Wasser-Wärmepumpe
Wir hatten uns für eine Sole/Wasser-Wärmepumpe von Vitocall entschieden (333-G). Diese Pumpe hat einen sehr hohe Leistungszahl (COP= 4,6) und verfügt über eine stromsparende Hocheffizienz-Gleichstrompumpe. Damit erreicht diese Pumpe bei der BAFA-Förderung aktuell die höchsten Förderbeiträge.
Sehr positiv ist auch, dass die Heizlastberechnung ergeben hat, dass unser Haus eine Heizlast von 4,09 kW benötigt. D.h. eine kleine Erdwärmeanlage mit 5,9 kW für unser Haus ausreicht. Ursprünglich war eine Anlage mit 7,8 kW vorgesehen, was im Endeffekt zu deutlichen Minderkosten führt.
Sehr positiv ist auch, dass die Heizlastberechnung ergeben hat, dass unser Haus eine Heizlast von 4,09 kW benötigt. D.h. eine kleine Erdwärmeanlage mit 5,9 kW für unser Haus ausreicht. Ursprünglich war eine Anlage mit 7,8 kW vorgesehen, was im Endeffekt zu deutlichen Minderkosten führt.
Bemusterungsprotokoll immer noch in Arbeit
Unsere Bemusterung (18/19. Januar) ist nun schon fast 1 Monat her und das Protokoll leider immer noch nicht fertig. Wir hoffen, dass es dadurch nicht zu Verzögerungen bei der Erstellung der Ausführungspläne und damit zu einer Verschiebung des Montagetermins (26. April) kommt. Nach der Bemusterung wurde uns das Protokoll am 27.Januar zugesendet. Hier ergaben sich von unserer Seite doch noch einige Fragen bzgl. Elektroinstallation, Lüftungsanlage und Dachkonstruktion. Hier würde es helfen, wenn FingerHaus von vornherein eine transparentere Informationspolitik betreiben würde. Viele Fragen würden sich dann gar nicht erst stellen und zu Rückfragen führen. Da die Bemusterer sehr ausgelastet sind ist es häufig auch schwierig eine schnelle Antwort zu bekommen. Wir hoffen aber, dass diese Woche das Protokoll endlich abgeschlossen werden kann. Aus diesen Erfahrungen heraus würde ich jedem empfehlen das Protokoll nicht schon während der Bemusterung zu unterschreiben. In den nächsten Posts werde ich auf einige wichtige Punkte der Bemusterung näher eingehen.
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